Know-how
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Aber wie funktioniert so eine 3D-Projektion eigentlich? Wie ist es möglich, mit einem zweidimensionalen Bild ein 3D Raumerlebnis zu schaffen?

Die dabei angewandte Technik funktioniert vergleichsmäßig einfach: Wie wir es aus dem Kino kennen, genügen bereits ca. 20 Bilder pro Sekunde, um im Auge des Betrachters eine flüssige Bewegung zu erreichen.
Das menschliche Auge ist von Natur aus träge, sodass es schnelle Bildfolgen nicht als Einzelbilder, sondern als flüssige Bewegung wahrnimmt. Diese Trägheit macht sich das System der 3D-LCD-Brillen zunutze, welche man zum Betrachten des 3D-Bildes benötigt. Während das Bildausgabegerät, also der Fernseher, der Screen oder der Projektor, in schneller Abfolge jeweils das Bild für das linke und rechte Auge erzeugt, dunkelt die Shutterbrille gleichschnell jeweils das rechte bzw. linke Auge ab, so dass beim Betrachter nur das für das jeweilige Auge bestimmte Bild ankommt. So entsteht das dreidimensionale Bild in Zusammenarbeit zwischen dem "3D-Dual-Prozessor", welcher das 3D-Bild verarbeitet, und der Shutterbrille, welche die zwei Bilder voneinander trennt.

Die 3D-LCD-Brillen, welche Sie zum Genießen des 3D-Effekts benötigen, gibt es in zwei Ausführungen. Einmal als kabellose Version und zum anderen als kabelgebundene Version. Die kabellosen 3D-LCD-brillen werden per Infrarotsignal angesteuert, die kabelgebundenen über das Kabel. Beide Modelle besitzen ihre spezifischen Vorteile. Die kabelgebundenen 3D-LCD-brillen sind leichter, da sie keine Batterien benötigen, und können bei Bedingungen eingesetzt werden in denen das Infrarotsignal nicht sauber funktioniert, wie beispielsweise beim Einsatz von großen Plasma-Screens, die selbst eine starke Infrarotstrahlung abgeben, oder wenn schon viele andere Infrarotquellen benutzt werden. Die kabellosen 3D-LCD-Brillen sind natürlich die komfortabelste Lösung, sie besitzen kein, in der Länge begrenztes, Kabel und erhalten ihr Steuersignal vom IR-Sender ihres "3D-Dual-Prozessors". Um größere Bereiche abzudecken ist auch der Einsatz mehrerer IR-Sender möglich.

Neben der eben beschriebenen Shuttertechnik zur Darstellung von dreidimensionalen Bildern und Filmen gibt es auch noch das sogenannte Polarisationsverfahren. Dieses ist aufwendiger was die Darstellung betrifft, denn es müssen zwei Projektoren gleichzeitig benutzt werden, dafür können viel leichtere Papier- oder Kunststoffbrillen verwendet werden und das typische Flimmern der Shutterbrillen entfällt. Bei dieser Technik projiziert man die beiden Bilder für die beiden Augen auf eine spezielle silberne Leinwand und die leichten Polarisationsbrillen trennen diese wieder voneinander.

Im Folgenden nun stellen wir ihnen einige Produkte der 3D-Serie von VIDIMENSIO und anderen Herstellern vor. Jedes davon ist ein Könner auf seinem Gebiet, von der Aufnahme bis zur Wiedergabe dreidimensionaler Videos und Filme. Die Produkte der 3D-Reihe lassen sich auch untereinander kombinieren, um beispielsweise eine 100 Hertz-Ausgabe oder eine progressive Bildausgabe zu ermöglichen.

Über 3D können Sie in den folgenden Videos mehr erfahren:
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Über die DLP Technologie können Sie in den folgenden Videos mehr erfahren:
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